













Zwischen kahlen Zweigen schieben sich die ersten Knospen hervor – vorsichtig, aber entschlossen. Sie wissen nichts von den Stürmen des Winters. Sie kennen nur das Licht, das stärker wird, Tag für Tag. Und genauso fühlt es sich an: wie ein leises Erwachen unter der Haut.
Ich gehe den Weg entlang, vorbei an Wiesen, die noch vor wenigen Wochen grau und still waren. Eine erste Biene summt unbeholfen durch die milde Luft, als lernt auch sie erst, dass Fliegen wieder möglich ist.
Der Frühling ist kein lauter Neubeginn. Er kommt nicht mit Trommeln und Fanfaren. Er flüstert.
Du darfst noch einmal anfangen.
Nicht alles, was kalt ist, bleibt für immer so.
Und während die Sonne mein Gesicht wärmt, spüre ich, wie auch in mir etwas zu blühen beginnt – kein großer Plan, kein perfekter Neuanfang.
Nur ein stilles Vertrauen.
Dass aus kahlen Zweigen wieder Blätter wachsen.
Dass nach langen Nächten wieder Licht kommt.






you arrive without asking,
quiet as breath on cold air.
You strip the world of noise
until only truth remains.
I love how you slow time –
how footsteps matter more,
how silence speaks louder
than summer ever dared.
Your skies are pale poems,
your nights stitched with stars,
your mornings taste of frost
and new beginnings.
You teach me tenderness:
to hold warmth carefully,
to find beauty in restraint,
to believe that rest
is not an ending.
Winter, my love,
stay just long enough
to remind me
that even the earth
needs to sleep.”



und sehe dem Herbst zu.
Wie das Licht sich verändert, weicher wird, tiefer.
Wie die Farben glühen – Rot, Gold, leises Braun –
als wollten sie mich erinnern, dass Vergänglichkeit auch schön sein kann.
Ich liebe, wie du mich einhüllst, Herbst.
Wie du mich trägst, sanft und still,
wie du mir das Gefühl gibst, angekommen zu sein.
Deine Luft ist kühl, doch dein Licht wärmt mich.
Du lässt mich loslassen, ohne zu frieren.
Lässt mich still werden, ohne traurig zu sein.
In dir finde ich mich wieder –
zwischen Nebel und Sonnenstrahlen,
zwischen Abschied und Neubeginn.
Und ich weiß: Alles darf sich verändern.
Alles darf einfach sein.

Your heart knows the way.
Run in that direction.













– to everything.”













































